Worum es in ‚Mentale Stärke und Resilienz‘ geht: Artikel von Jens Heuchemer

Artikel von Jens Heuchemer zu den Fragen, die das Buch ‚Mentale Stärke und Resilienz‘ beantwortet.

  1. Ablauf in drei Karten: Wort geben, Wort halten und daraus Selbstvertrauen, verbunden durch orange Pfeile

    Wie Integrität im Alltag dein Selbstvertrauen stärkt

    Integrität heißt im Alltag ganz praktisch, dein Wort zu halten, auch bei Kleinigkeiten, und es nur zu geben, wenn du sicher bist, es halten zu können. So wirst du verlässlich, für andere und dich selbst. Jede gehaltene Zusage beweist dir, was du tun kannst, und daraus wächst dein Selbstvertrauen, nicht erst aus späterem Erfolg.

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  2. Schaubild: Eine unangenehme Lage führt entweder zu mentaler Stärke oder zu mentaler Schwäche

    Woran du mentale Stärke bei dir selbst erkennst

    Mentale Stärke meint, dass du dich nach einer unangenehmen Lage oder einem Vergleich nicht innerlich dagegen wehrst. Du siehst nüchtern, was ist, erkennst daraus, was du willst, und gehst weiter. Mentale Schwäche bewertet dieselbe Lage, sagt „Das sollte so nicht sein“ und erzählt sich eine Leidensgeschichte.

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  3. Schaubild: Schritte gehen und Ohne Widerstand führen mit Pfeilen zu Ziele erreichen

    Ziele erreichen: Jeden Tag deine Schritte gehen, ohne gegen dich anzukämpfen

    Ziele erreichen heißt, ein Ziel zu wählen, das du willst, den Aufwand einzuschätzen, dir dein Wort zu geben und jeden Tag deine Schritte ohne mentalen Widerstand zu gehen. Dass du trotz besseren Wissens nicht handelst, liegt nicht an fehlender Willenskraft, sondern an deiner Geschichte über dich selbst. Auch Tage ohne sichtbaren Fortschritt bringen Klarheit.

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  4. Schaubild zu Prokrastination: zwei Karten im Vergleich, links Zähnezusammenbeißen, rechts Gedanken ohne Widerstand

    Warum Prokrastination kein Wissensproblem ist

    Prokrastination heißt, Dinge aufzuschieben, auch solche, die dir guttun, etwa Sport, gesundes Essen oder Schlaf. Dabei fehlt dir weder Wissen noch Disziplin als Härte, sondern es fehlen bestimmte Gedanken über dich, die das Handeln tragen. Statt also gegen dich und eine Prokrastination / Unlust anzukämpfen, gehe einen Weg der mentalen Erhabenheit. Werde dir bewusst, welche Gedanken dieses Gefühl hervorrufen, wähle bewusst andere Gedanken und gehe mit deutlich mehr Leichtigkeit in die Umsetzung.

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  5. Flache Vektorgrafik mit wolkiger Form, Schlüsselsymbol und klarem Rechteck als Sinnbild für Klarheit

    Warum People Pleasing dich davon abhält, du selbst zu sein

    People Pleasing entsteht, weil du Gedanken denkst, die in dir ein Gefühl der Angst erzeugen: Jemand mag dich nicht mehr, zieht sich zurück, es gibt Streit. Du baust dir also ein Szenario, dem du dich nicht gewachsen glaubst, und verstellst dich lieber. Der Ausweg führt über Klarheit: Du siehst die Fakten, erkennst deine Geschichten als Geschichten und merkst, dass hinter einem Konflikt nur zwei Parteien mit verschiedenen Absichten stehen, die noch keine Einigung gefunden haben.

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  6. Schaubild: Eifersucht und Neid führen beide mit Pfeilen zu einer Karte mit der Beschriftung Hinweise

    Eifersucht und Neid: Was dir diese Gefühle über dich selbst zeigen

    Eifersucht ist die Reaktion auf die Angst, eine wichtige Bindung an eine dritte Person zu verlieren. Neid entsteht, wenn dir etwas zu fehlen scheint, das ein anderer hat. Du darfst beide Gefühle zulassen, denn sie sind Hinweise; Schaden entsteht erst, wenn du sie abblockst oder dich nach dem Vergleich abwertest.

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  7. Schaubild mit drei Karten in einer Reihe, verbunden durch Pfeile: Ablenkung, dann Kurze Aufmerksamkeitsspanne, dann Umtrainieren

    Warum deine Konzentration nach wenigen Minuten verschwindet

    Konzentration meint die Fähigkeit, deine Aufmerksamkeit bei einer Sache zu halten. Wenn deine Konzentration nach wenigen Minuten verschwindet, ist das oft das Ergebnis dessen, was du täglich übst: Wer stundenlang Ablenkung trainiert, wird gut im Abschweifen und bekommt eine kurze Aufmerksamkeitsspanne. Weil dieser Zustand trainiert ist, kannst du ihn auch umtrainieren.

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  8. Schaubild zu Toxische Menschen: zwei Karten im Vergleich, links Destruktives Verhalten, rechts Opferhaltung

    Solltest du dich von toxischen Menschen befreien?

    Toxische Menschen nennt man Menschen, deren Verhalten einem zu schaden scheint. Destruktives Verhalten gibt es, und durchgehend destruktive Menschen solltest du meiden. Nennst du sie aber toxisch, erklärst du sie für stärker als dich selbst und nimmst diese Opferhaltung in jede neue Lage mit - lass mich erklären!

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