Für Mütter und Väter, die sich Sorgen um ihr Kind machen.

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Hast du als Elternteil das Gefühl, dein Kind nicht mehr zu kennen oder gar versagt zu haben, weil es sich immer mehr zurückzieht oder sich auf einmal ganz anders verhält als früher?
Oder du denkst in deiner Pubertät bzw. in deiner Jugend, dass es dir für immer schlecht gehen wird und dir nichts und niemand helfen kann, weil dich sowieso niemand versteht?
Seid ihr euch vielleicht sogar bewusst, dass all dem eine psychische Erkrankung zugrunde liegen könnte, denkt jedoch, dass ihr das alleine wieder in den Griff bekommen könnt oder müsst?
Wer sich von diesen Fragen angesprochen fühlt, sollte jetzt genauer hinschauen:
Unternimmt man nichts dagegen, verweigert sogar Hilfe von außen, ziehen sich die Betroffenen meist immer weiter zurück und lassen kaum noch jemanden an sich heran, sodass sich falsche Glaubenssätze nur noch mehr verstärken.
Im schlimmsten Fall führt dies zu Zuständen von Angst, einer Depression oder dysfunktionalem Verhalten, wie Selbstverletzung, Essstörung oder Sucht. Eltern fühlen sich zunehmend machtlos oder verstärken den Druck auf die Jugendlichen wieder „normal“ funktionieren zu müssen.
Dagegen kann und muss etwas unternommen werden!
Wenn ihr aus dieser negativen Abwärtsspirale ausbrechen oder gar nicht erst hineingeraten wollt, wenn ihr die Probleme erkennen, verstehen und gemeinsam angehen wollt und so zuversichtlich und mit neuer Hoffnung in eine bessere, positive Zukunft starten wollt …
… dann bietet dieses Buch für Jugendliche und ihre Angehörigen genau die Antworten, die ihr jetzt braucht!
In „Wenn Teenager leiden: Einblicke in die stille Welt psychisch belasteter Jugendlicher“ zeigt Dr. Nina Jordis, dass psychische Erkrankungen im Jugendalter kein Einzelfall und die Auslöser sehr vielfältig sind. Mit Einblicken von Betroffenen mit unterschiedlichen Diagnosen sowie aus der Sicht der Therapeutin selbst will sie Verbundenheit schaffen und Mut machen, sich und seinen Kindern Hilfe zu suchen.
01In erster Linie ist es wichtig, sich selbst besser kennenzulernen; die eigene Gefühlswelt zu verstehen und bereit zu sein, darüber zu sprechen. Auch für Eltern ist dies essenziell, um die Not ihrer Kinder zu erkennen und ihnen Verständnis entgegenbringen zu können. Schließlich wollen Eltern, dass es ihren Kindern gut geht und sie bestmöglich auf ihr weiteres Leben vorbereitet sind.
02Eine Psychotherapie ist weder eine Schande noch ein Zeichen von Schwäche – im Gegenteil! Es erfordert viel Mut, sich Hilfe zu suchen. In diesem Buch berichten sechs Jugendliche von ihren Therapieerfahrungen, die euch bei diesem Schritt bestärken. Es zeigt euch, dass ihr kein Einzelfall seid und jeder Mensch von einer psychischen Erkrankung betroffen sein kann.
03„Welche Anlaufstellen und Behandlungsmöglichkeiten gibt es?“, „Wie laufen die Sitzungen ab?“ Solche und ähnliche Fragen werden am Ende des Buches beantwortet. Damit zeigt Dr. Nina Jordis auch, wie wirksam eine Therapie ist. Durch das Erlernen von Problemlösungsstrategien und den richtigen Umgang mit Gedanken und Gefühlen erlangt ihr die Aussicht auf ein gesundes und zufriedenes Leben.